Perspektivenwechsel

Juni 2020

Ich sitze auf meiner schönen alten Holzbank auf meiner über 20 Jahre alten Dachterrasse und bin überrascht über das Glücksgefühl, dass alles so neu ist. Zugegeben, die Holzverkleidung ist erneuert und der Belag ausgetauscht, aber ansonsten könnte alles so sein, wie sonst auch - ist es aber nicht!

Blick von der Bank

Die Bank steht neuerdings an der Nordostseite, damit schaue ich nach Südwesten auf das Nachbarhaus und habe einen anderen Blick. So einfach ist das mit dem Perspektivenwechsel.

Ist das neu? Nein und ja: nicht nur darüber zu lesen oder zu reden, sondern es selbst zu erleben ist immer wieder neu. Festzustellen, wie die Gedanken und Gefühle sich verändern durch die geänderte Blickrichtung - für mich bemerkenswert.

Was hat das mit der heutigen Zeit zu tun? Kann uns ein Perspektivenwechsel helfen, mit der veränderten Welt besser umzugehen?

Ein Beispiel, das mich angesprochen hat und schmunzeln ließ, stammt aus dem Newsletter einer Beraterfirma aus Hannover: „Wir entdecken uns gerade alle neu – hätten wir es [die Corona-Umstände] als Retreat gewählt, fänden wir die Reisen in uns selbst wohl wunderbar erkenntnisreich.“[1]

Wenn es uns gelingt, diese Zeit z.B. wie ein Retreat zu sehen und uns selbst in dieser Zeit zu reflektieren, können wir unsere zentralen Bedürfnisse neu entdecken und die Erkenntnisse daraus für neue Schritte nutzen. Wir haben die Chance, unseren individuellen Weg (wieder-) zu finden oder uns die Freiheit bewusst zu machen, dass wir an vielen „Kreuzungen“ die Wahl haben und eine - unsere Entscheidung treffen können.

Blick in den Wald

Und vielleicht ist Ihr Weg sogar, querfeldein zu gehen und neue Pfade zu entdecken?
Oder Sie steigen erstmal auf einen Hochsitz, um eine Orientierung in der Landschaft zu bekommen? Der Gedanke an diese Freiheit hilft Ihnen aus dem Gefühl der Ohnmacht heraus.

 

Für die nächste Pandemie bin ich jetzt besser vorbereitet…“ bekam ich als Antwort von einem Auftraggeber auf die Nachfrage, wie er mit der Situation umgeht. Vielleicht klingt da Erschöpfung heraus, aber auch die Aussage: ich bin einen Schritt weiter, ich blicke positiv in die Zukunft und ich kann (wieder) agieren.

Das hat wie so oft mit dem Thema Haltung zu tun. Sind Sie in der Lage, sich selbst die passende Frage zu stellen, die Ihnen den Perspektivenwechsel ermöglicht und Sie unterstützt, wieder in die Handlungsfähigkeit und in die Freude zu kommen?

Oft ist es im Dialog einfacher: Viele Menschen können kreativer denken, wenn sie ein Gegenüber haben, das sich mit ihnen auf die Gedankenreise begibt. Geht Ihnen das auch so?

Ich lade Sie ein, mit meiner Unterstützung die Perspektive zu wechseln, so dass die Energie neu fließt. Ich ermögliche Ihnen den Blick ins Detail und den Überblick.

Eine Frage der Haltung

Oder wenn Sie gerne im Bild bleiben möchten: Ich baue mit Ihnen Ihren Lieblingsplatz so um, dass Sie sich neue interessante Blickwinkel erschließen können.

Claudia Schelp

Mediatorin, Moderatorin, Prozessbegleiterin und Coach

[1] Aus dem NL von Institut Gesunde Karriere am 3.5.2020

© 2019 Claudia Schelp
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